Ein Film besteht, wie allgemein bekannt, aus verschiedenen Szenen, die mit Darstellern und Crew aufgenommen und dann wieder in einer bestimmten Reihenfolge aneinander gereiht werden. Eine solche Szene kann beim Drehen manchmal ganz schön herausfordernd werden...

Ein Drehbuch lässt sich gewissermassen einfach schreiben und funktioniert eigentlich meist ganz gut. Sieht man sich dann aber den Film an, kann es sein, dass manche Dinge nicht mehr da hinein passen, oder den Film unnötig in die Länge ziehen. Das hier ist so eine Szene.

Das hier ist ein zusammenschnitt aus allem "Pentagramm", vom Making of bis hin zu den Patzern...

Szene aus dem Film "Pentagramm" mit Remo Vinzens als Daniel und Sahar Ameli als Delia.

Bevor ein fertiger Film gezeigt wird, spannt man das Publikum noch etwas auf die Folter und zeigt ne Vorschau, einen sogenannten Trailer. Haben wir für Penti auch gemacht.

Filme gucken macht spass, sollte es zumindest. Einen Film machen sollte auch spass machen, ist aber ein, normalerweise, längerer und schwieriger Prozess, als einen Film zu gucken, und was dahinter steckt bleibt ein Geheimnis. Wir lüften das hier ein wenig...

Ein kleines Raumschiff Crash-landet in einem Wald. Ein paar Jugendliche entdecken das Wrack und bergen ein schwer verletztes Alien darin. Dieses stirbt in ihren Armen. Aus einiger Entfernung werden die Jugendlichen von einem anderen Ausserirdischen beobachtet, der nun meint, die Menschen wären and dem Tod schuld. Aus Rachelust beginnt nun das Alien, die Jugendlichen eins nach dem anderen zu töten...

Dieses Konzept habe ich aber bald überarbeitet, da viel zu ambitioniert. Es hätte aufwändige Kostüme, viel Make-Up und ne Menge Kunstlicht gebraucht (da sich beinah alles in der Nacht abgespielt hätte). Also wurden daraus fünf Jugendliche, die in den Wald gehen, um einen Dämon zu beschwören. Kein neues Konzept, aber einfach und gut umsetzbar sollte es sein. Ich hatte mir 2003 in den Kopf gesetzt, endlich einen eigenen Film zu drehen, aber es stellte sich dann schnell heraus, dass es nicht sehr einfach ist, draussen in der Natur, im Wald, einen Film zu drehen.

Sehr verwundert, dass sich so viele Leute (vorwiegend aus Deutschen Landen) für das Projekt interessierten, nachdem ich ein Inserat auf einer deutschen Schauspieler-Suche Seite aufgegeben hatte, vertagte ich die Sache auf ein weiteres Jahr.

Dann, im Sommer 2004, im Juni, wenn ich mich recht erinnere, drehten wir los. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: nach fünf sehr langen Tagen und zwei Wochenende Nachdrehs, hatten wir den Film in der Kiste, also auf Mini-DV Kassetten, dazumal. Hier nun ist das Ergebnis, und es gäbe noch viel dazu zu erzählen, aber wer liest denn heute noch, Film ab...

Länge: 66min

Drehjahr: 2004

Premiere: 2007

Cast:

Sandji Lila (Sarah)

Gideon Rapp (Tom) 

Joyce Crandall (Jennifer)

Remo Vinzens (Daniel)

Sahar Ameli (Delia)

Crew:

Kamera: Ephraim Kupferschmid

Ton: Alexander Theodossiadis

Schnitt: Tadzio Cavegn

Musik: Christian Zundel

Color Correction: Christian Knorr

Produktionsleitung: Christian Wolf